8/12/2017

Zucchini-Bulgur-Salat



Es ist schon etwas komisch, von einem "Sommerrezept" 
zu schreiben, wenn es draußen seit Tagen 
immer wieder Bindfäden regnet...☂

Aber man soll ja die Hoffnung nicht aufgeben -
spätestens, 
wenn in NRW die Schule wieder begonnen hat, 
zeigt sich der Sommer 
bestimmt noch einmal von seiner besseren Seite! 😊

Das heutige Rezept schmeckt auch bei Regenwetter sehr gut 
und hinterlässt zumindest auf der Zunge 
das Gefühl von SOMMER! ☀

Der Zucchini-Bulgur-Salat stammt aus einem Kochbuch 
von LIDL und trägt den Titel

"SOMMER GENÜSSE"



Das Büchlein war bereits im letzten Sommer im LIDL erhältlich und es enthält viele schöne Anregungen aus den Bereichen Barbecue, Picknick, Burger & Sandwiches, Eis und Erfrischungsgetränke.


Ich habe das Rezept ein klein wenig abgewandelt - d.h. ich habe den dort angegebenen Kümmel weggelassen und den Honig durch Agavendicksaft ersetzt.

Folgende Zutaten werden benötigt:


3 Knoblauchzehen
500 g Zucchini
6 EL Olivenöl
Salz / Pfeffer
1/2 TL getrockneter Oregano
150 g Bulgur
300-400 ml Gemüsebrühe
Saft und abgeriebene Schale 
von einer 1/2 unbehandelten Zitrone
1-2 TL Agavendicksaft (ersatzweise Honig)
100 g Feta (ersatzweise Hirtenkäse) 


Und so wird´s gemacht:


Die Knoblauchzehen schälen 
und in feine Scheibchen schneiden.


Die Zucchini putzen und auf einem Gurkenhobel ...


... ebenfalls zu feinen Scheibchen verarbeiten.


Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen 
und die Zucchini portionsweise von jeder Seite 
ca. 3 Minuten braten.


Mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen.


Zum Ende der letzten Zucchiniportion....


... den Knoblauch 1-2 Minuten mitbraten.


Anschließend das Gemüse aus der Pfanne 
heben und beiseite stellen. 
Achtung: Der Bratensatz wird noch benötigt!


300 ml Gemüsebrühe und Bulgur in einen Topf geben...


... aufkochen und für ca. 10 Minuten bei schwacher Hitze garen.


Bei Bedarf noch etwas Brühe hinzugeben. 


Die Zitronenschale abwaschen 
und mit einer Küchenreibe fein raspeln.


Den Saft der halben Zitrone auspressen.


Bulgur und Zucchinigemüse in eine Schüssel geben...


... und gut miteinander vermengen.


Den Bratensatz mit dem 
Zitronen- und dem Agavendicksaft verrühren.


Die Flüssigkeit mit Salz und Pfeffer abschmecken 
und über den Salat geben.


Den Feta zerböckeln und zusammen 
mit der abgeriebenen Zitronenschale untermengen.


Den Zucchini-Bulgur-Salat direkt lauwarm servieren,...


... oder später kalt mit zum Picknick 
oder zur Arbeit nehmen. 😍


Ich kann dieses Rezept 
nur wärmstens weiterempfehlen!


Hier noch ein weiteres 
schmackhaftes Rezept mit Bulgur:



7/21/2017

Magic Cake mit Himbeeren


Ich bin immer sehr spät mit irgendwelchen Trends.
 Neues schaue ich mir erstmal ausgiebig an 
und probiere die Dinge erst dann aus, 
wenn sie schon fast wieder 
in Vergessenheit geraten sind...😉

So wie den 

"Magic Cake" ,

der schon vor längerer Zeit in sämtlichen 
Foodblogs und Backzeitschriften zu bestaunen war.

Das passende Backbuch dazu habe ich mir allerdings 
erst kürzlich zugelegt:
"Zauberkuchen  1 Teig - 3 Schichten"
Dr. Oetker


Ich habe mich erstmal für ein einfaches, 
klassisches Rezept entschieden, 
um auf Nummer sicher zu gehen...


Das Gute an diesem Rezept -> ich musste nur die frischen Himbeeren kaufen, 
alles andere habe ich sowieso immer vorrätig.

Die Zutaten:


4 Eier (Gr. M)
1 Prise Salz
145 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 TL abger. Schale einer Biozitrone
125 g Butter
115 g Weizenmehl
500 ml Milch (3,5% Fett)
150 g frische Himbeeren
1/2 TL Speisestärke
Puderzucker zum Bestäuben

Und so geht´s:

Zunächst den Ofen auf 150° C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.


Eine Kastenform (25 x 11 cm) leicht fetten 
und mit Backpapier auslegen.


Das Eiweiß vom Eigelb trennen und das Eiweiß 
mit der Prise Salz zu Eisschnee schlagen.


Eigelb, Zucker, Vanillezucker und Zitronenschale...


... cremig aufschlagen.


Die Butter in einem kleinen Topf zerlassen 
und abkühlen lassen, bis sie nur noch lauwarm ist.


Anschließend die Butter unter ständigem Rühren 
zur Eimasse gießen. 


Das Mehl nach und nach unterrühren, 
bis ein glatter Teig entstanden ist.


Die Milch langsam hinzugießen...


... und mit einem Schneebesen langsam weiterrühren.


Zum Schluss den Eischnee unterheben.


Dabei soll keine homogene Masse entstehen 
- Eischneeflocken sind erwünscht.


Die Himbeeren mit Speisestärke bestäuben...


... und auf dem Kastenformboden verteilen.


Den Teig vorsichtig darauf geben.

Die Backform in den vorgeheizten Ofen auf ein Backblech geben und zwischen 60 und 75 min backen.

Die Oberfläche des Kuchens sollte goldbraun sein 
und die Mitte des Kuchens noch etwas weich.
Zum Ende der Backzeit am besten mehrfach prüfen,
ob der Kuchen schon fertig ist.
 Dazu an die Form stupsen und schauen, 
ob der Kuchen in der Mitte noch wackelpuddingartig ist. 
Sollte dies der Fall sein, sollte der Kuchen lieber 
noch weitere 5 min oder länger im Ofen verbleiben.


Den fertigen Kuchen 1 Stunde auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und mindestens 4 Stunden 
mit Backpapier abgedeckt in den Kühlschrank stellen.
  

Erst danach darf der "Magic Cake" mit dem Backpapier 
aus der Form gehoben werden.


Um das Papier vollständig entfernen zu können...


... den Kuchen einmal stürzen 
und ihn schließlich auf die Kuchenplatte geben.


Der Zauberkuchen kann nun mit Puderzucker bestäubt und weiteren Himbeeren garniert werden.


Der erste Anschnitt zeigt, wie die 3 Schichten 
sich herausgebildet haben...


Ich war etwas enttäuscht, dass meine obere Biskuitschicht 
so dünn geworden ist.
Ich hätte meinen Eischnee nicht ganz so gründlich 
unterheben dürfen. 
Eine dicke Eischneeschicht auf dem Teig 
hätte ein besseres Ergebnis erzielt.


Bei der Geschmacksprobe fiel mir sofort auf, 
dass ich den Kuchen vielleicht ein paar Minuten 
weniger hätte backen sollen, 
weil die untere Schicht doch sehr dick geworden ist.
Die Konsistenz des Kuchenbodens sagte mir leider nicht so zu.

Die cremige Mitte mit den Himbeeren und der Biskuitboden 
haben mich hingegen überzeugt! 😍



Mein Fazit: 

Keine große Zauberei dieser "Magic Cake" 
- kann man mal ausprobieren, 
muss man aber nicht. 😉